Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten

Mit dem Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ fördert das Arbeitsministerium bereits seit Anfang 2008 zusätzliche Ausbildungsplätze an den vier Standorten des Landes, die vom Kohlerückzug betroffen sind. Mit diesem Angebot soll ein Teil der dort entfallenen Ausbildungsplätze mit Landes-/ESF-Förderung ausgeglichen werden.
Träger der zunächst außerbetrieblichen Ausbildung ist die TÜV Nord Bildung. Hier können die Auszubildenden das erste Jahr ihrer Ausbildung ableisten. Ziel ist es, die Auszubildenden im 2. Ausbildungsjahr in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis überzuleiten. Jeder der bei der TÜV Nord Bildung so freigewordene Platz kann direkt als neuer Ausbildungsplatz nachbesetzt werden.

Vorteile für ausbildende Betriebe

  • Durch die berufliche Eignungsdiagnostik der TÜV Nord Bildung besteht für die Betriebe kein Aufwand für Personalbeschaffung und Einstellungsverfahren
  • Über Praktika lernen die Betriebe ihre möglichen Auszubildenden kennen und können geeignete Kandidaten auswählen
  • Übernahme junger Menschen im produktiven Teil ihrer Ausbildung.
  • Die/der Auszubildende hat im ersten Ausbildungsjahr bereits viele verwertbare Kenntnisse erworben
  • Die Ausbilder/-innen der TÜV Nord Bildung stehen dem übernehmenden Betrieb sowie der/dem Auszubildenden bei auftretenden Problemen als Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.mais.nrw/kooperative-ausbildung

Betriebe, die die Vorteile einer Übernahme nutzen möchten, erhalten zudem weitere Informationen beim Projektkoordinator der TÜV Nord Bildung,
Herrn Gross, Tel. 0234/3691 21.