Starke Quartiere – starke Menschen

Unter dem Titel „Starke Quartiere – starke Menschen“ ist Anfang 2015 ist ein gemeinsamer Aufruf zur präventiven Stadtentwicklung im Rahmen der drei Strukturfonds (EFRE, ESF und ELER) für den Zeitraum 2014-2020 erfolgt. Mit diesem Aufruf werden alle Kommunen in NRW aufgefordert Integrierte Handlungskonzepte für besonders benachteiligte Quartiere zu entwickeln, die in Strategien der Sozialplanung und Prävention eingebettet sind.

Mit diesem Beitrag leisten alle Strukturfonds einen Beitrag zur Präventionsstrategie der Landesregierung – soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Maßnahmen werden gebündelt.

Im Fokus dieses Aufrufes steht die Errichtung kommunaler Präventionsketten. In der Handlungshilfe werden kommunale Präventionsketten definiert als „die systematische Vernetzung aller Maßnahmen, die gelingendes Aufwachsen unterstützen“.

Ziel ist es durch ein abgestimmtes ressortübergreifendes Handeln den städtebaulichen, ökologischen, sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen in benachteiligten Stadtteilen zu begegnen.

Aufgabe der Regionalagentur wird es sein:

  • Kommunen im Rahmen des Erstellungsprozesses für die Integrierten Handlungskonzepte hinsichtlich der arbeitspolitischen Zielsetzungen des MAIS zu beraten.
  • Bestehende ESF-Maßnahmen in den zu fördernden Quartieren (z.B. Öffentlich geförderte Beschäftigung, Erwerbslosenberatungsstellen/Arbeitslosenzentren oder Jugend in Arbeit plus) anzupassen.
  • Gemeinsam mit Kommunen und Trägern diejenigen Felder zu identifizieren auf denen ergänzende aus dem ESF zu fördernde arbeits- und bildungspolitische Einzelprojekte erforderlich und sinnhaft sind.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.efre.nrw.de/wege-zur-foerderung/projektaufrufe/starke-quartiere-starke-menschen