unternehmensWert:Mensch: Aktuelle Hinweise zur Durchführung

Um das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch auch unter den aktuellen Einschränkungen weiter durchführen und Beratungsprozesse erfolgreich abschließen zu können, ist es ab sofort möglich, die Prozessberatung auch digital durchzuführen. Ebenso können, falls es betrieblich Abläufe oder behördliche Anordnungen erfordern, laufende Beratungsprozesse unterbrochen werden.

Digitale Durchführung der Prozessberatung

Ab sofort wird die digitale Durchführung der Prozessberatung in beiden Programmzweigen uWM und uWM plus durch ein neues Formularer möglicht. Das betrifft sowohl laufende als auch neue Beratungsprozesse. Das Formular finden Sie im Anhang und zeitnah auch im internen Bereich der Website.

Die entscheidenden Qualitätskriterien hinsichtlich Durchführbarkeit, Zielerreichung und Beteiligung der Beschäftigten werden damit abgefragt.

Alle drei Parteien (Erstberater*in, Prozessberater*in und Unternehmen) müssen sich dazu verständigen, dass die digitale Durchführung technisch und organisatorisch möglich, sinnvoll und gewünscht ist.

Indem das Formular dem Antrag auf Förderung und Erstattung beigefügt wird, hat das BVA eine solide Grundlage, um positive Förderentscheidungen treffen zu können.

Konkret bedeutet das ab sofort:

  • Vor Beginn der digitalen Durchführung muss die Selbsterklärung ausgefüllt und von allen drei Parteien (digital) unterschrieben werden.
  • Die Einzelfallentscheidungen durch die PKS entfallen.
  • Unterbrechungen laufender Beratungen sind weiterhin möglich.

Unterbrechung des Beratungszeitraumes

Alle uWM-Prozesse, die aufgrund von COVID-19 nicht fristgerecht durchgeführt und abgeschlossen werden können, können – ausgehend von dem auf dem Beratungsscheck ausgewiesenen Durchführungszeitraum – unterbrochen werden.

Bei uWM plus ist zwingend zu beachten, dass die Gesamtdauer des für die Prozessberatung eingeräumten Durchführungszeitraums  6 Monate (= 180 Kalendertage) nicht überschreiten darf. Auch die festgelegte Anzahl der Beratungstage (12) darf nicht überschritten werden. Nach Abzug der Unterbrechung darf die anschließende Fortsetzung der Prozessberatung maximal so lang sein, dass die Dauer des tatsächlichen Durchführungszeitraums in Summe weiterhin 6 Monate beträgt. Der Unterbrechungszeitraum muss daher tagesgenau dokumentiert werden.

Diese Regelung gilt analog für uWM (klassik). Damit können auch Unternehmen, die sich in der Folgeberatung befinden, den Prozess nach Bedarf unterbrechen.

Sowohl bei der Erst- wie bei der Folgeberatung erstreckt sich der jeweilige Durchführungszeitraum der Prozessberatung über 9 Monate (= 270 Kalendertage). Diese jeweiligen 9 Monate  dürfen (nach Abzug der Unterbrechung) nicht überschritten werden. Auch eine Überschreitung der Anzahl von 10 Beratungstagen im gesamten Beratungsprozess (Erst- und Folgeberatung) ist ausgeschlossen.

Die beim Netzwerktreffen am 16.11.2017 in Köln vereinbarte Regelung zur Unterbrechung eines Beratungsprozesses mit der Möglichkeit, die zu diesem Zeitpunkt per Scheck zwar vergebenen, aber nicht genutzten Beratungstage im Rahmen einer Folgeberatung noch in Anspruch nehmen zu können, entfällt damit vorerst.