Potentialberatung

Wettbewerbsfähig bleiben mit der Potentialberatung – Betriebe und Beschäftigte profitieren

Der wirtschaftliche Wandel verlangt auch von kleinen und mittleren Betrieben und ihren Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität und Entwicklungsbereitschaft. Um Potentiale besser auszuschöpfen und konkurrenzfähig zu bleiben, leistet die Landesregierung schnelle und unbürokratische Hilfe: Die Potentialberatung ist ein vielfach bewährtes Förderangebot in Nordrhein-Westfalen und unterstützt – mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds – Unternehmen und ihre Beschäftigten, erfolgreich zu arbeiten.

Breites Themenspektrum – Betriebsspezifische Lösungen finden

Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang von fünf zentralen Themenbereichen ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten:

  • Arbeitsorganisation: Dabei kann es gehen um die Gestaltung und Steuerung von Strukturen und Prozessen im Betrieb, den Einsatz optimierter Arbeitszeitmodelle, interner / externer Kommunikation und Kooperation, die Einführung innovativer Verfahren zur Orientierung auf neue Märkte, Produkte, Dienstleistungen oder Kunden.
  • Kompetenzentwicklung: Themen können sein: Personalentwicklung, Qualifizierung, Stärkung der Ausbildungsfähigkeit Innovationen durch kompetente Beschäftigte.
  • Demografischer Wandel: Dazu gehören insbesondere Wissensmanagement, alternsgerechte Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, damit (insbesondere ältere) Beschäftigte ihre Arbeit lange und gesund ausüben können.
  • Digitalisierung: Hier geht es insbesondere um die Gestaltung von Arbeit und Technik.
  • Gesundheit: Dazu gehören beispielsweise die Einführung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements und Work-Life-Balance.

Potentialberatung setzt auf Teamarbeit

Die Potentialberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Schließlich sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft gerade für kleinere und mittlere Betriebe das wichtigste Kapital. Für eine Potentialberatung können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.

Informationen und Beratung erhalten Unternehmen bei den landesweit rund 100 Beratungsstellen – beispielsweise Regionalagenturen, Kammern und Einrichtungen der Wirtschaftsförderung. Die Betriebe erhalten anschließend einen Beratungsscheck, der ihnen eine schnelle und unbürokratische Umsetzung der Potentialberatung ermöglicht.

Broschüre „POTENTIALBERATUNG – Für die Zukunft Ihres Unternehmens“

Liste der Beratungsstellen (PDF):

www.gib.nrw.de/service/downloaddatenbank/Beratung.pdf

Datenbank zur Suche nach Beratungsunternehmen:

www.gib.nrw.de/themen/arbeitsgestaltung-und-sicherung/potentialberatung/beraterdatenbank?darstellungsart=themen

Potentialberatung ermittelt Stärken und Schwächen – Förderkonditionen

Eine Potentialberatung können kleine und mittlere Betriebe in Nordrhein-Westfalen mit mindestens zehn und weniger als 250 Beschäftigten in Anspruch nehmen. Bezuschusst werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage – bis maximal 500 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 10 Beratungstage.

Leitfaden für Unternehmen (PDF)

www.gib.nrw.de/service/downloaddatenbank/Potenzialberatung.pdf

Potentialberatung: Hinweise für Beratungsstellen zur Durchführung der Beratung von Unternehmen zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen (PDF)

www.mais.nrw/sites/default/files/asset/document/arbeit_hinweise_fuer_beratungsstellen_potentialberatung.pdf

Ansprechpartner/in:

Dortmund:

Antje Rothenberg
Töllnerstraße 9-11
44122 Dortmund
mail: antje.rothenberg@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 26 297
fax: +49 (0)231 – 50 26 966

 

Unna:

Anke Jauer
Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
mail: a.jauer@wfg-kreis-unna.de
fon: +49 (0) 23 03 / 27-40 90
fax: +49 (0)231 – 50 2 69 66