Angebote für Unternehmen

Die Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet unterstützt Unternehmen mit Beratungsleistungen. Als Erstberatungsstelle eröffnet sie Unternehmen den Zugang zu den Förderprogrammen unternehmensWert:Mensch und Potentialberatung. In den von der Regionalagentur koordinierten Netzwerken profitieren Unternehmen vom fachlichen Austausch untereinander und mit anderen regionalen Arbeitsmarktakteuren.

Geförderte Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen

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Bundesweit können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Rahmen des Programms unternehmensWert:Mensch auf dem Feld der Personalpolitik beraten lassen. Dafür bietet das Programm eine kostenlose Erstberatung und eine geförderte Prozessberatung an, die direkt im Unternehmen stattfindet. Das Besondere dabei: Bei den Beratungen sind die Mitarbeitenden der Unternehmen immer eingebunden, alle Entscheidungen werden gemeinschaftlich von der Belegschaft getragen. Dadurch können die vereinbarten Maßnahmen langfristig wirken.

Förderung bis zu 80 Prozent

So funktioniert das Programm: Für die KMU sind insgesamt bundesweit 102 Erstberatungsstellen die ersten AnsprechpartnerInnen in der Region. Sie sind bundesweit verfügbar und prüfen im Rahmen einer Erstberatung die Förderfähigkeit der Unternehmen. Anschließend ermitteln sie den Beratungsbedarf, mit denen die Prozessberatung möglich wird.

Derzeit befinden sich rund 2.000 autorisierte Prozessberater/innen im Einsatz für unternehmensWert:Mensch. Die Prozessberatungen des Programms werden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Programm basiert dabei auf dem Expertenwissen der Initiative Neue Qualität der Arbeit und bietet Beratungen in den vier Handlungsfeldern Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity an. Für bis zu 10 Beratungstage können förderberechtigten Unternehmen in NRW 80 Prozent der Kosten erstattet werden.

Förderkriterien

Förderberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen. Diese müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland
  • Jahresumsatz geringer als 2 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme geringer als 2 Mio. EUR
  • weniger als 10 Beschäftigte
  • mind. eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit
  • mind. zweijähriges Bestehen des Unternehmens

In Baden-Württemberg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen sind nur Förderungen für Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern möglich, in allen anderen Bundesländern sind Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten förderfähig.

Weiter Informationen finden Sie unter:

www.unternehmens-wert-mensch.de

 

ESF Leiste

Kontaktmöglichkeiten

Interessierte Unternehmen können sich in der Region an die Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet wenden:

Ansprechpartner/innen sind:

Dortmund

Antje Rothenberg

Töllnerstraße 9-11
44122 Dortmund
mail: antje.rothenberg@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 26 297
fax: +49 (0)231 – 50 26 966

Jan Bohrke

Töllnerstraße 9 – 11
44122 Dortmund
mail: jan.bohrke@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 25589
fax: +49 (0)231 – 50 2 69 66

Unna

Wettbewerbsfähig bleiben mit der Potentialberatung – Betriebe und Beschäftigte profitieren

Der wirtschaftliche Wandel verlangt auch von kleinen und mittleren Betrieben und ihren Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität und Entwicklungsbereitschaft. Um Potentiale besser auszuschöpfen und konkurrenzfähig zu bleiben, leistet die Landesregierung schnelle und unbürokratische Hilfe: Die Potentialberatung ist ein vielfach bewährtes Förderangebot in Nordrhein-Westfalen und unterstützt – mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds – Unternehmen und ihre Beschäftigten, erfolgreich zu arbeiten.

Breites Themenspektrum – Betriebsspezifische Lösungen finden

Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang von fünf zentralen Themenbereichen ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten:

  • Arbeitsorganisation: Dabei kann es gehen um die Gestaltung und Steuerung von Strukturen und Prozessen im Betrieb, den Einsatz optimierter Arbeitszeitmodelle, interner / externer Kommunikation und Kooperation, die Einführung innovativer Verfahren zur Orientierung auf neue Märkte, Produkte, Dienstleistungen oder Kunden.
  • Kompetenzentwicklung: Themen können sein: Personalentwicklung, Qualifizierung, Stärkung der Ausbildungsfähigkeit Innovationen durch kompetente Beschäftigte.
  • Demografischer Wandel: Dazu gehören insbesondere Wissensmanagement, alternsgerechte Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, damit (insbesondere ältere) Beschäftigte ihre Arbeit lange und gesund ausüben können.
  • Digitalisierung: Hier geht es insbesondere um die Gestaltung von Arbeit und Technik.
  • Gesundheit: Dazu gehören beispielsweise die Einführung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements und Work-Life-Balance.

Potentialberatung setzt auf Teamarbeit

Die Potentialberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Schließlich sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft gerade für kleinere und mittlere Betriebe das wichtigste Kapital. Für eine Potentialberatung können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.

Informationen und Beratung erhalten Unternehmen bei den landesweit rund 100 Beratungsstellen – beispielsweise Regionalagenturen, Kammern und Einrichtungen der Wirtschaftsförderung. Die Betriebe erhalten anschließend einen Beratungsscheck, der ihnen eine schnelle und unbürokratische Umsetzung der Potentialberatung ermöglicht.

Liste der Beratungsstellen (PDF): Download

Datenbank zur Suche nach Beratungsunternehmen: Download

Potentialberatung ermittelt Stärken und Schwächen – Förderkonditionen

Eine Potentialberatung können kleine und mittlere Betriebe in Nordrhein-Westfalen mit mindestens zehn und weniger als 250 Beschäftigten in Anspruch nehmen. Bezuschusst werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage – bis maximal 500 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 10 Beratungstage.

Leitfaden für Unternehmen (PDF): Download

Potentialberatung: Hinweise für Beratungsstellen zur Durchführung der Beratung von Unternehmen zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen (PDF): Download

Ansprechpartner/in:

Dortmund

Antje Rothenberg

Töllnerstraße 9-11
44122 Dortmund
mail: antje.rothenberg@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 26 297
fax: +49 (0)231 – 50 26 966

Jan Bohrke

Töllnerstraße 9 – 11
44122 Dortmund
mail: jan.bohrke@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 25589
fax: +49 (0)231 – 50 2 69 66

Charlotte Höfinghoff

Töllnerstraße 9 – 11
44122 Dortmund
mail: charlotte.hoefinghoff@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 29877
fax: +49 (0)231 – 50 2 69 66

Unna

Anke Jauer

Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
fon.: +49 (0)2303 – 27 4090
fax: +49 (0)2303 – 27 1490
mail: a.jauer@wfg-kreis-unna.de

Hamm

Christian Jürgenliemke

Münsterstraße 5 (Haus 4)
59065 Hamm
mail: christian.juergenliemke@wf-hamm.de
fon: +49 (0)2381 – 92 93 203
fax: +49 (0)2381 – 9293 222

Corina Mader

Münsterstraße 5 (Haus 4)
59065 Hamm
mail: corina.mader@wf-hamm.de
fon: +49 (0)2381 – 9293 204
fax: +49 (0)2381 – 9293 222

Zukunftsfähig im demografischen Wandel

Das Demografie Netzwerk Westfälisches Ruhrgebiet ist ein regionaler Zusammenschluss von Beratungsdienstleistern und Arbeitsmarktakteuren mit dem Ziel, zukunftsfähige Ansätze für die aus dem demografischen Wandel entstehenden betrieblichen Herausforderungen zu entwickeln und an Betriebe weiterzugeben.

Zentrale Fragestellungen im Netzwerk

  • Welche Aufgaben und Chancen erwachsen aus den demografischen Entwicklungen?
  • Was können Unternehmen, Beschäftigte und Arbeitssuchende unternehmen, um den demografischen Wandel optimal zu gestalten?
  • Wie können regionale Akteure dazu beitragen die anstehenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern?

Zu diesen Themen bieten wir im Rahmen des Netzwerkes die Möglichkeit, sich auf der Internetseite zu informieren und sich aktiv zu beteiligen.

Die Angebote der Netzwerkplaner

Wenn Sie Problemlösungen und Angebote in den Bereichen Analyse, Personalentwicklung und Qualifizierung suchen, um ihren Betrieb zukunftsfähig und wettbewerbsfähig zu halten, bieten Ihnen die Netzwerkpartner die folgenden Hilfestellungen an:

  • Altersstrukturanalysen
  • Arbeitszeitberatung
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Mitarbeiterbeteiligung
  • Optimierung von Prozessen und Abläufen
  • Wissen und Wissenstransfer
  • Gesundheit und Gesundheitsförderung
  • Neue Märkte – neue Kunden
  • Arbeitsmarkthilfen

Das Netzwerk ist offen für Neues und für neue Partner. Die Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet, als Netzwerkbüro, ist jederzeit für Sie ansprechbar. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Ansprechpartner/in

Dortmund

Jan Bohrke

Töllnerstraße 9 – 11
44122 Dortmund
mail: jan.bohrke@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 25589
fax: +49 (0)231 – 50 2 69 66

Unna

Viktoria Berntzen

Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
mail: v.berntzen@wfg-kreis-unna.de
fon: +49 (0)2303 – 27 18 90
fax: +49 (0)2303 – 27 1490

Hamm

Christian Jürgenliemke

Münsterstraße 5 (Haus 4)
59065 Hamm
mail: christian.juergenliemke@wf-hamm.de
fon: +49 (0)2381 – 92 93 203
fax: +49 (0)2381 – 9293 222

Weiter Informationen finden Sie unter:

www.demografieforum-wr.de

Neue Fachkräfte für die Altenpflege gewinnen

Das Netzwerk „Altenpflegeausbildung Dortmund“ ist im Rahmen des „Aktionsplan Altenpflege 2010“ entstanden. Im Netzwerk arbeiten alle Dortmunder und Schwerter Fachseminare für Altenpflege, die Dortmunder Arbeitsagentur, das Jobcenter Dortmund, das Regionale Bildungsbüro der Stadt Dortmund sowie Projekt- und Bildungsträger aus dem Pflegebereich zusammen. Die Regionalagentur koordiniert und moderiert das Netzwerk und seine Aktivitäten.

Bisherige Netzwerk-Aktivitäten wie regelmäßige Berufsinformationstage in Altenpflegeeinrichtungen, Gemeinschaftsstände auf Messen und Ausbildungsbörsen etc. dienten folgenden Zielen:

  • Transparenz herstellen und die Kooperation zwischen den Fachseminaren und anderen Netzwerkpartnern fördern.
  • Matchingprozesse zwischen arbeitssuchenden Menschen bzw. Maßnahmeteilnehmer/innen und den Fachseminaren/Einrichtungen optimieren.
  • Erhöhung der Ausbildungsplätze
  • Es konnten intensive und dauerhafte Kontakte zu Pflegeeinrichtungen aufgebaut werden.
  • Das in 2012 gestartete Dortmunder XENOS-Projekt „Mellon plus“ konnte in die Arbeit des Netzwerkes integriert werden und leistet wertvolle Beiträge bei der Gewinnung von Migrantinnen für den Bereich der Altenpflege.
  • Begleitung von Fachkräfteprojekten im Bereich Pflege.
  • Einwerbung weiterer Projekte im Rahmen des Fachkräfteprogramms NRW oder in anderen Programmlinien.
  • Verknüpfung mit bestehenden und geplanten Aktivitäten im Bereich Fachkräfte-Monitoring.
  • Verstärkte Nutzung der Instrumente Potentialberatung und Bildungsscheck zur Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität und verstärkte Ansprache von Pflegebetrieben.

Ansprechpartner

Jan Bohrke

Töllnerstraße 9 – 11
44122 Dortmund
mail: jan.bohrke@stadtdo.de
fon: +49 (0)231 – 50 25589
fax: +49 (0)231 – 50 2 69 66

Corina Mader

Münsterstraße 5 (Haus 4)
59065 Hamm
mail: corina.mader@wf-hamm.de
fon: +49 (0)2381 – 9293 204
fax: +49 (0)2381 – 9293 222