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Bärbel Bas besucht Dortmunder Seniorenheim – Zweite Regionale Fachkräftewerkstatt des BMAS

11.06.2026

Kerstin Griese im Interview

Rund 110 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft kamen am 1. Juni 2026 in den Städtischen Seniorenheimen Dortmund (SHDO) zusammen, um über Lösungen gegen den regionalen Fachkräftemangel zu beraten. Bundesministerin Bärbel Bas betonte, dass Fachkräftesicherung nur gemeinsam gelingen kann.
Das Besondere – SHDO als Veranstaltungsort wurde für ihr Ausbildungshaus bereits ausgezeichnet und bündelt seit 2024/2025 alle Aktivitäten der Pflegeausbildung und gilt als innovatives Modell, das messbar bessere Ausbildungsergebnisse erzielt. Ziel der Veranstaltung war es daher, mehr gute Beispiele kennenzulernen und von einander zu lernen.

In einer Diskussionsrunde tauschten sich die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Kerstin Griese, der Staatssekretär des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen Matthias Heidmeier, die Geschäftsführerin Elisabeth Disteldorf von den Städtischen Seniorenheimen und die Handwerksunternehmerin Katja Lilu Melder über Herausforderungen und Lösungsansätze aus. Es wurde deutlich: Viele gute Ansätze existieren bereits, doch es hapere an der Umsetzung und an zu spät ankommenden Unterstützungsangeboten. Im Mittelpunkt der Diskussion standen insbesondere die demografische Entwicklung und die daraus resultierenden Fachkräfteengpässe, die trotz der schwächelnden Konjunktur in vielen Branchen weiterhin bestehen und proaktiv von den Unternehmen angegangen werden müssten. Zudem wurde die Bedeutung einer attraktiven Arbeitskultur als wichtiger Faktor für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften hervorgehoben.

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in vier Werkstätten zu den Themen Ausbildung, Arbeitskultur, Erwerbsbeteiligung und Einwanderung. Ein zentrales Anliegen war ein zentraler Ansprechpartner für Fachkräfteeinwanderung – weshalb die Bundesregierung eine Work-and-Stay-Agentur plant.

Zum Abschluss betonte Kerstin Griese die Bedeutung der Regionalisierung in der Fachkräftesicherung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) treibe diesen Ansatz gezielt voran, um Lösungen dort zu entwickeln, wo die Herausforderungen konkret sichtbar werden – in den Regionen und Kommunen. Ziel sei es, die nationale Fachkräftestrategie eng mit den regionalen Gegebenheiten, der Sozialpartnerschaft sowie den Akteuren des Arbeitsmarktes zu verzahnen.

Mehr Informationen unter Zweite Regionale Fachkräftewerkstatt in Dortmund – BMAS

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